Sonntag, 24. Februar 2013

Neues aus der neuen Heimat!





So, jetzt nehm´ ich mir mal endlich die Zeit und schreibe hier wieder was rein.
Vieles wissen manche ja schon!
Und leider habe ich auch nicht Fotos zu allem, weil ich mich zum Beispiel nicht in meine Biology Class mit der Kamera reinsetze und von allen Leuten Fotos mache.
Aber egal.
Also. Wo soll ich anfangen? Es gibt ziemlich viel zu erzählen und ich kann auch nicht alles erzählen.
Ich fange mal bei mir selber an. Mir gehts wirklich s.u.p.e.r hier!
Ich habe mich gleich am ersten Schultag wohlgefühlt, die High School ist wirklich groß und die Leute sind "great". Das ist das beste Wort, dass mir dazu jetzt einfällt.
Ich habe schon sehr viele Leute kennengelernt und es gibt eigentlich keinen Tag, wo 
ich nicht neue Bekanntschaften mache.
Ich habe schon wirklich tolle Leute kennengelernt!

Die Unterrichtsfächer selber sind auch sehr abwechslungsreich und mit Englisch habe ich auch kaum Probleme.
Nur in Mathe war ich ein bissl überrumpelt. 
Pink (ihr wirklicher Name ist Sita), eine Austauschschülerin aus Thailand und ich haben uns aber dann oft in einen Starbucks gesetzt und dann konnte ich gut aufholen.
Jetzt haben wir aber wieder ein neues Thema. Mit "arcsine" und solche Sachen.
Zum Glück helfen mir einige dabei, schneller aufzuholen.
Mein erstes Fach ist Biology. Mister Gundle ist ein großer Schifan und redet gerne von Schladming. 
Dann kommt World History, Introduction to Video, American Literature, Lunchbreak (ist immer lustig), Pre Calculus (also Mathe) und Drama.
In jedem Fach sind wirklich tolle Leute und grad vor ein paar Tagen mussten wir in Drama einen Monolog vorführen.

Und danach wird bis ungefähr 17:30 für Sound of Music geprobt.
Ja, tatsächlich, kaum in Amerika, führen sie ein Musical über Salzburg auf.
Mr. Riley war total hin und weg, dass ich aus Salzburg komme.
Das war wohl auch ein großer Vorteil, um als Nonne noch eine Rolle zu bekommen.
Die Proben sind auch immer eine ziemliche Gaudi und in den langen Pausen zwischen lateinischem Chorgesang entstehen immer die lustigsten Gespräche.

Am Mittwoch haben wir unsere ersten zwei Aufführungen und bis jetzt war jedes Wochenende Workcall, das heißt, man kommt und hilft, das Bühnenbild aufzubauen. 
Also, wirklich bauen. Da wird gesägt, gehammert, gebohrt, gestrichen.
Und fast alle Kostüme werden selbst entworfen und genäht.
Heute habe ich geholfen, einen Teil des Nonnenkostüms zu nähen.
Es gibt zwar noch immer einiges zu tun, aber hoffentlich wird alles bis zur ersten Aufführung fertig sein.

Ich habe Seattle und Downtown schon viel erkundet, aber es gibt noch so viel, was ich nicht gesehen habe.
Das tolle ist, dass ich eine Orca Card habe, das heißt, ich kann so ziemlich überall mit dem Bus hinfahren. 
Ich war jetzt schon öfters mit Freundinnen im Downtown Seattle, auch am Pike Market.
Dort ist immer was los, das ist ein Markt, der das ganze Jahr lang offen hat.
Dort findet man auch den aller ersten Starbucks der Welt.
Ebenfalls, ganz in der Nähe ist die "Gum Wall".
Es ist beides, grausig und faszinierend.
Stellt euch vor, viele viele tausend Leute kleben (über viele Jahrzehnte hinweg) ihren Kaugummi auf eine ganz bestimmte Wand.
Was rauskommt ist das:


Und man kann fast nicht anders, als selber einen raufzukleben.

Ich war auch schon zwei Mal auf Bainbridge Island, in einem Theaterstück, zwei Mal auf einer Ferry, zick Mal im Starbucks, ein paar Mal Shoppen, die Universety of Washington anschaun (im Frühling, wenn die Kirschbäume blühen werden, werde ich nochmal hinfahren, weil es soll extrem schön ausschaun),  in der Youthgroup (wahrscheinlich werde ich zu zwei verschiedenen gehen und vielleicht bei einer ihrer Bands mitspielen), Crosscountry Skiing, meinen 93 Jahre alten Großonkel besuchen, den 80sten Geburtstag meiner Gramma feiern, bin nach Anacortes gefahren, den 17. Geburstag von Pink feiern und morgen fahre ich eine Oper anschaun und wenn dann Mal die Aufführungen für Sound of Music losgehen, wird noch mehr lossein.
Im großen und ganzen bin ich fast immer unterwegs und gut beschäftigt!

Hier noch ein paar Fotos:




Pink und ich beim Cupcake essen:


Bereit für´s Langlaufen:









Mein Zimmer fertigmachen (mittlerweile bin ich schon eingezogen und mein Onkel hat super Arbeit geleistet):




Blaue Bäume im Downtown:


 Wunderschöner Sonnenuntergang:




Lieder für Sound of Music lernen:




Mein Ausblick von Queen Ann, wenn ich runter zum Bus gehe:





 Ausblick auf Puget Sound vom Pike Place:




Die besten Macco Cheese mit Isabella und Pink essen:



Work Call:













 






Die Alpen:

Nähzeit:


Die ersten Boten des Frühlings:



Ausflug nach Bainbridge Island mit Hannah:













Ich hoffe euch allen gehts genauso gut wie mir und ihr konntet einen weiteren kleinen Einblick in meine Erlebnisse bekommen.
Ich kann halt immer nur einen kleinen Bruchteil hier herschreiben, aber ich werde hoffentlich trotzdem alle paar Wochen Neuigkeiten mit euch teilen.

Amerikanische Hugs!

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